Lichtreklame

Lichtwerbung An dieser Stelle soll es auch um Reklame für das bessere Licht und für den Einsatz von Licht als Werbemedium gehen. Dabei werfen wir einen Blick in die Vergangenheit, betrachten die rechtliche Situation und erklären, warum ein Fachgeschäft (das kann auch ein Online-Handel sein) meist die bessere Wahl für die Umsetzung eines Beleuchtungsprojektes ist.

Seit je her ist es ein menschliches Bedürfnis, der Dunkelheit zu entfliehen. Unsere ältesten Vorfahren nutzten das Feuer, um den Tag zu verlängern. Mit Tierfett überzogene Fackeln machten die Lichtquelle sogar transportabel. So sorgte das Feuer nicht nur für Wärme und Sicht, sondern auch für Schutz vor hungrigen Wildtieren. (Auch heute ist das Sitzen um die Feuerstelle nicht nur in Pfadfinderkreisen ausgesprochen beliebt – zumindest solange bis irgendeiner die Wandergitarre hervorholt und auch diese schönen Momente zuschanden schrammelt.)

Kerzen wurden im Mittelalter überwiegend (weil billig und einfach in der Herstellung) aus Schlachtabfällen hergestellt. Aus Bienenwachs produzierte Kerzen konnten man nur in Kirchen und Adelshäusern finden. Mit der Einführung des Petroleums als Brennstoff Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde die Beleuchtung stets weiter professionalisiert. Doch hierzu bedurfte es einiger Erfindungen, z. B. dass der Ölflamme Luftsauerstoff zugeführt wird, damit sie heller brennt. Licht war also vor allem Tageslicht. Kunstlicht bedeutete Luxus und mehr als einen Raum zu erhellen Verschwendung.

Im Jahr 1892 wurde mit den Karbidlampen eine weitere mobile Lichtquelle erfunden. Hier ist Calciumcarbid, das unter Zugabe von Wasser zu Acetylen verdampft der Brennstoff. Karbidlampen wurden bis in die 1950er Jahre im Untertage-Bergbau, in der Fahrzeugbeleuchtung und bei der Bahn als Signalbeleuchtung eingesetzt.

Lichtreklame in Städten Ein weiterer Schritt war die Einführung von Gaslampen. Nun war es möglich, den Brennstoff durch Leitungen auch über größere Distanzen zu transportieren. Zunächst wurden mit den Gasleuchten zur Straßenbeleuchtung nur geringe Lichtstärke erreicht und erst durch die Verwendung von Glühstrümpfen und anderer baulicher Maßnahmen soweit optimiert, dass sie sogar heute noch mit ihrem warmen und insektenunschädlichem Licht für recht gut ausgeleuchtete Verkehrswege sorgen.

Mit der flächendeckenden Einführung der Elektrizität begann auch in der Werbebeleuchtung ein wahrer Boom. Strom galt als (relativ) billige Energie, die Produktion von immer besseren Leuchtmitteln und Leuchten nahm Fahrt auf und verwandelte die Innenstädte der Industrienationen in Lichtermeere, die sogar vom Weltraum aus zu sehen sind. Der inflationäre Gebrauch der Lichtwerbung sorgte allerdings für eine gewissen Dilemma: Um sich von den Mitbewerbern abzuheben brauchte es entweder noch mehr Helligkeit oder durch buntes, stroboskopisches Geflackere hervorgerufene Aufmerksamkeitsreize. Beide Wege führten teilweise zu bizarren Auswüchsen, die heute weitestgehend durch Originalität und Ästhetik in der Werbebeleuchtung ersetzt wurden. Allerdings wird die städtische Vogelwelt möglicherweise von der andauernden Beleuchtung in ihrem Verhalten beeinflusst: Wissenschaftler Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben herausgefunden, dass männliche Stadtamseln früher im Jahr zu singen und zu mausern beginnen, früher geschlechtsreif werden und früher am Tag das Singen beginnen als ihre Verwandtschaft vom Land.
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Rechtliches

Lichtreklame Recht Informieren sie sich am besten schon in der Planungsphase Ihrer Lichtwerbung bei den örtlichen Behörden, ob es Auflagen (Gestaltungssatzung, Denkmalschutz) oder baurechtliche Genehmigungsverfahren gibt, die Sie frühzeitig berücksichtigen müssen. Nichts ist ärgerlicher als sich erst nach der Installation mit den Behörden auseinandersetzen zu müssen und ggf. Änderungen und Umbauten vornehmen zu müssen.

Vor der Inbetriebnahme einer Lichtreklame muss eine Prüfung durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Ziel dieser Erstprüfung ist, Schäden für Personen, Tiere oder Dinge auszuschließen. Grundlage hierfür ist die VDE-Norm 0100-600 (VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.). Darin wird der Umfang der Erstprüfung detailliert festgelegt. Die Phasen der Prüfung gliedern sich auf in

Die Ergebnisse dieser Prüfung werden protokolliert und dem Betreiber der Lichtanlage übergeben. Der Betreiber hat zudem jährlich eine Wiederholungsprüfung zu veranlassen, die in ihrem Umfang etwa dem der Erstprüfung entspricht. Nach Instandsetzungs- oder Änderungsarbeiten an der Beleuchtungseinrichtung muss eine erneute Prüfung gemäß VDE erfolgen. Empfehlenswert ist der Abschluss eines Wartungsvertrages mit einem örtlichen Fachbetrieb – so lassen sich die haftungsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Risiken gering halten. Für die Außenwerbung hat jedes Bundesland seine eigenen Richtlinien, so dass eine individuelle Beratung/Recherche nötig sein wird.

Was will Lichtreklame?

Lichtreklame Lichtreklame will vor allem potentielle Kunden auf das Angebotene aufmerksam machen. Eine gelungene Leuchtwerbung kann dazu beitragen, dass Ihr Geschäft besser (wieder-) gefunden wird und sich von der Masse abhebt. Und das nicht unbedingt mit noch mehr Licht als alle anderen. Viel entscheidender ist der effektvolle Einsatz der Beleuchtung. Hierzu muss man sich etwas mit der Materie befassen, sich ggf. beraten lassen und so ein überzeugendes Beleuchtungskonzept entwickeln. Beachten Sie z. B., dass Ihre Lichtreklame nicht nur aus der Entfernung gut wirken, sondern auch aus der Nähe betrachtet „funktionieren“ muss. Oder auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Oder auch am Tag. Auf www.lichtloesung.de können Sie inspirierende Eindrücke von unterschiedlicher Lichtreklame sammeln und so schon den ersten Schritt zu einer passenden Lichtlösung für Ihr Vorhaben gehen.

Egal ob Sie Scheinwerfer, Lichtkästen oder Lichtröhrensystem für die Beleuchtung Ihrer Werbeflächen einsetzen: Qualität zahlt sich immer aus. Dazu zählt die Beratungsleistung vor dem Kauf durch einen kompetenten Ansprechpartner, die Materialauswahl und Konstruktion bei der Herstellung der Leuchte und die Möglichkeit, auch nach Jahren des Einsatzes noch Ersatzteile zu erhalten. Diese Sicherheit bietet Ihnen ein Fachgeschäft mit jahrelangem know-how, exzellenten Referenzen und einer Auswahl, die sich sehen lassen kann. Dabei steht die Qualität stets im Vordergrund. Was den Anforderungen nicht standhält kommt nicht ins Sortiment. Denn „billig“, „superbillig“ und letztendlich verramschen kann jeder – „preiswert“ anzubieten ist schon schwieriger.
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