Lichtwerbung

Lichtwerbung Möchten Sie ein Schild, eine Fassade oder ein Objekt anleuchten, gibt es unterschiedliche Wege, die zum Ziel führen. Zum einen muss die Leuchte ausgewählt werden, zum anderen die Lampe – also das Leuchtmittel. Bei den Leuchtentypen unterscheiden wir zwischen
Welche dieser Beleuchtungsarten für Ihre Lichtwerbung in Frage kommt, hängt von den örtlichen Gegebenheiten, der Größe und Position der anzuleuchtenden Fläche und der direkten und indirekten Umgebung ab. Auf www.lichtloesung.de können Sie sich unterschiedliche Beleuchtungsszenarien an konkreten Beispielen ansehen und die Wirkung der einzelnen Möglichkeiten vergleichen.

Beachten Sie bitte bei der Planung Ihrer Außenbeleuchtung stets die Blendwirkung der Leuchten sowie der angestrahlten Flächen – speziell in Umgebungen mit Straßenverkehr. Lichtwerbung soll schließlich positive Aufmerksamkeit erregen und keine Wutausbrüche oder Schlimmeres.

So unterschiedlich die Möglichkeiten zur Beleuchtung einer Werbefläche sind, so verschieden sind auch die Angebote an Leuchtmitteln. Da ist es nicht leicht den Überblick zu behalten oder den Durchblick zu erlangen. Damit Sie bei der Wahl Ihrer Lichtwerbung nicht im Dunkeln tappen, stellen wir Ihnen hier die gängigsten Leuchtmittel und ihre Einsatzgebiete, kurz vor.

Leuchtstoffröhren

Die Technik von Leuchtstoffröhren basiert auf dem Prinzip der Gasentladungslampe. Dabei wird im Inneren des Glasrohres ein Edelgasgemisch (u. a. Neon – deswegen auch die Bezeichnung „Neonröhre“ und Argon) unter Strom gesetzt, die Elektronen geraten in Wallung und bringen das enthaltene Quecksilber zum Leuchten. Allerdings würde die Lichtausbeute des Quecksilberdampfes nicht ausreichen, weswegen ein Leuchtstoff (!) an den Innenwänden der Röhren aufgetragen wird. Dieser Leuchtstoff erzeugt nun das für uns sichtbare Licht. Je nach Mischung des Leuchtstoffes entstehen eher warmweiße, bläuliche, rote oder tageslichtähnliche Lichtfarben.

Die Leuchtstoffröhren sind nach wie vor eine der gängigsten Möglichkeiten der klassischen Werbebeleuchtung. Ihr eindeutiger Vorteil liegt in der unschlagbaren Energiebilanz und hohen Lebensdauer (20-30.000 Sunden) bei einem relativ geringen Anschaffungspreis. Heue sind zwei unterschiedliche Baugrößen auf dem Markt: Die älteren T8-Modelle und die modernen schlanken T5-Röhren. Wesentlicher technischer Unterschied ist die höhere Lichtausbeute der T5-Lampe. Allerdings lassen sich die modernen Fabrikate nur mit elektronischen Vorschaltgeräten betreiben – was aber wiederum zu erheblichem Energieeinsparungen führt und das lästige Flimmern nach dem Einschalten der Vergangenheit angehören lässt.

Durch ihre geringere Baugröße sind T5-Lampen heute im Innenbereich (z. B. in Regalen oder hinter Spiegeln) gut einsetzbar. Unterschiedliche Lichtfarben (von „Warmweiß“ bis „Tageslicht“) lassen diverse Einsatzszenarien zu. Übrigens sind Leuchtstoffröhren, die mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben werden, dimmbar.

Auch in der Lichtwerbung im Außenbereich werden Leuchtstoffröhren mit Erfolg eingesetzt. Lichtröhrensysteme z. B. lassen eine ansprechende Ausleuchtung der Werbebotschaft zu, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Zudem sind sie in Leuchtkästen - den Werbeleuchten-Klassikern - zu finden.

Zu den weiteren Vorteilen von Leuchtstoffröhren zählt die Möglichkeit, unterschiedliche Formen (Ringe, Stäbe, Wellen…) zu erhalten. Nachteilig wirkt sich aus, dass sie nicht sehr farbecht sind (z. B. sehen die Farben von Kleidungsstücken unter Leuchtstoffröhrenlicht anders aus als bei Sonnenlicht), die Entsorgung nur als Sondermüll und die fehlende Möglichkeit, Werbeträger punktuell auszuleuchten.

(Halogen-) Metalldampflampen

Das Prinzip der Metalldampflampen basiert auf der Bogenentladung, d. h., zwischen zwei Elektroden entsteht ein Lichtbogen der das sichtbare Licht erzeugt. Halogen-Metalldampflampen werden in der Lichtwerbung eingesetzt, wenn hohe Farbwiedergabetreue und starke Lichtleistung im Vordergrund stehen. Im Verhältnis zur eingesetzten Energie sind diese Lampen sehr effizient und haben eine lange Lebensdauer. Allerdings müssen auch sie wegen ihres Quecksilbergehalts als Sondermüll entsorgt werden. Der Einbau darf nur in dafür geeignete Leuchten (Berstgefahr bei Hochdrucklampen) mit entsprechenden Betriebsgeräten (Vorschaltgeräte, Drosseln) erfolgen. Häufiges Ein- und Ausschalten verträgt die Halogen-Metalldampflampe nicht gut, um die volle Lichtleistung zu erhalten, muss man ihr einige Minuten Zeit geben. Wegen ihrer hohen Lichtleistung kommen diese Lampentypen auch in großen Stadien und bei Filmaufnahmen zum Einsatz. Lampen mit geringerer Leistung werden in der Lichtwerbung für die Akzent- und Allgemeinbeleuchtung, und (bei entsprechendem Farbwiedergabeindex) in der Schaufensterausleuchtung eingesetzt. Vielfach findet man sie auch in der Außenbeleuchtung, wo sie durch ihre exzellente Leuchtkraft dekorative Werbeflächen oder –Schilder zur besonderen Geltung bringen können. Durch die lange Lebensdauer dieser Lampen lassen sich auch schwer zugängliche Leuchten (an hohen Decken oder Fassaden) problemlos mit Halogen-Metalldampflampen bestücken. Erfahrungsgemäß kann man von einer Lebensdauer von 15.000 Stunden ausgehen.

Die Europäische Union legt mit Ihrer Verordnung Nr. 245/2009 in den kommenden Jahren strengere Anforderungen an die Energieeffizienz von Lampen (und Vorschaltgeräten). Die geplanten Änderungen können Sie im „Leitfaden der europäischen Beleuchtungsindustrie (CELMA & ELC) zur Anwendung der Verordnung ….“nachlesen.

Kompaktleuchtstofflampe

Lichtwerbung AußenDie Kompaktleuchtstofflampe (Energiesparlampe) ist sozusagen die kleine Schwester der Leuchtstoffröhre. Die Funktionsweise ist ähnlich – nur das elektronische Vorschaltgerät ist bereits in der Lampe integriert und die Röhre ist oft mehrfach gefaltet oder gewendelt. Ein großer Vorteil dieser Lampen ist, dass sie oft auch mit haushaltsüblichen E 27-Sockeln erhältlich sind. Darüber hinaus sind sie sparsam im Verbrauch und mittlerweile recht günstig in der Anschaffung. Allerdings brauchen diese Lampen einige Zeit, bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht haben und sind somit in Kombination mit Bewegungsmeldern weniger geeignet.

Daneben gibt es die Kompaktleuchtstofflampen, die ohne integriertes Vorschaltgerät und mit unterschiedlichen Sockeln (G24, GU 10) angeboten werden. Die Lampen eignen sich wegen ihrer hohen Lichtstärke bei geringem Stromverbrauch besonders für die Beleuchtung von Verkaufsräumen, Hallen und Verwaltungsräumen. Aber auch in der Gastronomie und an Büro-Arbeitsplätzen sind diese Lampentypen Dauerbrenner.

Kompaktleuchtstofflampen lassen sich in unterschiedlichen Farbtemperaturen herstellen. So gibt es Lampen mit ca. 2600 K (Kelvin), die ein als warm empfundenes Licht abgeben und die tageslichtähnlichen Modelle mit bis zu 8000 K. Normale Glühlampen leuchten im wahrsten Sinne des Wortes warm mit etwa 2700 Kelvin. Achten Sie beim Nachkauf in jedem Fall auf die unterschiedlichen Sockeltypen der Lampen (E27, G24d, G24q, 2G11…).

Halogenniedervolt/Halogenhochvolt

Lichtwerbung AussenwandHalogenlampen sind zunächst auch Glühlampen – und produzieren entsprechend Wärme. (Dieser Umstand ist bei der Planung unbedingt zu berücksichtigen). In einem kleinen Kolben aus Quarzglas befinden sich der Glühdraht aus Wolfram und das Halogen „Iod“. Wenn der Draht (Wendel) zum Glühen gebracht wird, dampfen Wolframatome ab, werden von Iod eingefangen und wieder an den Draht gebracht. So entsteht ein brillantes und farbechtes Licht. Heute gibt es die Halogentechnik auch in Form der klassischen Glühlampe, während der Haupteinsatz in designorientierte Leuchten und Einbaugeräten besteht. Die große Auswahl an Halogenleuchten und -strahlern macht es möglich, eine optimale Beleuchtung in nahezu jedem Bereich zu erhalten, egal ob im Innen- oder Außenbereich. Dadurch, dass Halogenlampen den höchsten Farbwiedergabeindex besitzen, wirken die Farben so echt wie das Sonnenlicht selbst. Diese Merkmale machen die Halogenlampen äußerst attraktiv für die Lichtwerbung. Produkte können besonders effektvoll ausgeleuchtet oder punktgenau angestrahlt, die Farben der Produkte durch unterschiedlichen Farbeinsatz der Halogenstrahler hervorgehoben werden. Durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Niedrig- und Hochvoltbereich findet man auch eine große Auswahl an Leuchten für die Messestand-/Präsentations-Beleuchtung, wo es weniger auf die Energieeffizienz als auf einen problemlosen Aufbau und Transport ankommt.

LED

Mit der LED-Technik ist es so eine Sache… Heute sind viele LED-Leuchten im Angebot, bei denen ein Lampenwechsel ausgeschlossen ist. Das bedeutet: Lampe defekt=Leuchte defekt. Und bei den geringen Leuchtenpreisen kommt das einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich. Das ist in vielerlei Hinsicht natürlich nicht zu empfehlen. Wie sich die relativ junge Technik entwickeln wird ist noch offen – Potential hat sie auf alle Fälle. Eine lange Lebensdauer, geringster Stromverbrauch und die eine hohe Schaltungsunempfindlichkeit sprechen für diese Technik. Darüber hinaus bieten sich durch die kompakte Bauweise bisher ungeahnte Möglichkeiten hinsichtlich kreativer Beleuchtungsszenarien. Lichtwerbung LED

LED steht für „Light Emitting Diodes“. Die Funktionsweise ist relativ simpel: Elektronische Halbleiterelemente geben unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau ab. Durch Mischung dieser Farbe sowie mit Hilfe einer Leuchtschicht im Inneren der Lampe lässt sich auch weißes Licht mit hoher Farbtreue erzeigen. Neben den oben genannten, weniger empfehlenswerten Anwendungsgebieten stehen heute sogenannte „Retrofit“-Modelle zur Verfügung. Die Lampen lassen sich in herkömmliche E27-Fassungen einschrauben und können so die Glühbirne ersetzen ohne die Leuchte austauschen zu müssen. LED-Hersteller versprechen eine extrem lange Lebensdauer (50.000 Stunden/6 Jahre) ihrer Produkte – Langzeiterfahrungen gibt es in der Breite bislang allerdings kaum. Doch auch die weiteren Vorteile der LED-Technik sind vielversprechend: So gelten sie als weitgehend erschütterungsresistent, entwickeln kaum Abwärme, und lassen sich elektronisch im gesamten RGB-Farbspektrum zum Leuchten bringen. In der Lichtwerbung sind LED-Leuchten überall dort im Einsatz, wo es auf geringe Wärmeentwicklung, farbechte Widergabe und wechselnden Lichtfarben ankommt. Das ist z. B. in der Ladenbeleuchtung der Fall, wo je nach Tageszeit und Witterung oder angeleuchtetem Produkt eine eher wärmere oder brillantere Beleuchtung eingestellt werden kann.


Hier können Sie sich unterschiedliche Beleuchtungsszenarien an konkreten Beispielen ansehen und die Wirkung der einzelnen Möglichkeiten vergleichen.

LichtwerbungBeachten Sie bitte bei der Planung Ihrer Außenbeleuchtung stets die Blendwirkung der Leuchten sowie der angestrahlten Flächen – speziell in Umgebungen mit Straßenverkehr. Lichtwerbung soll schließlich positive Aufmerksamkeit erregen und keine Wutausbrüche oder Schlimmeres.


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